Manoli-Sammlung Immensack

Zwei sehr besondere Gegenstände aus der Manoli Geschichte: Das sind die Abbildungen von zwei versch. Münzen, die als Notgeld oder Kapselgeld in der Zeit von 1919-1923 verwendet wurden. Als Nachwirkung zum 1. Weltzkrieg und der damit verbundenen Materialknappheit, wurden Münzen von Firmen geordert, um den Zahlungsverkehr aufrecht zu erhalten. Hier wurden beide Notgeldstücke als Ersatz für 5 Pfennige eingesetzt.

Bilder: Berliner Notgeld Sammlung KB
 

Nachbildung des Manoli Rades am Alexanderplatz um 1906

von Hubert Riedel, Berlin.

 

Karte aus 1914: Die 4 Manolis. Vielleicht 4 Mitarbeiter aus der Zigarettenfabrik. Das Aussehen der Leute soll aber zeigen, dass sie MANOLI aussehen- also ein wenig crazy. Schöner Beleg, welche Popularität der Spruch über das Manoli Rad in Berlin hatte. ( Det macht mir total Manoli...)

 

DVD-Film aus 1958: Der Maulkorb mit Hansjörg Felmy, Regie: Wolfgang Staudte, Standbild aus der 38 Minute des Films: Litfaßsäule zeigt angebliches Plakat. Originalwerbung war eine Zeitungs Anzeige aus dem Jahr 1906- trotzdem sehr schön gemacht!


Manoli Kiosk (am Ende des Flachbaus) auf dem Flugplatz Johannisthal, mit dem Windmessturm und Werbung für Rumpler Taube Flugzeuge um 1912. Rumpler Taube war auch ein geschützter Markenname für die gleichnamige Zigarettensorte von Manoli.

 

Ein sehr schönes Dokument über die Beteiligung von deutschen Bürgern jüdischen Glaubens am 1. WK:  Mandelbaum als Inhaber beauftragt Lucian Bernhard, auch jüd. Glaubens, dieses Titelblatt der Manoli Post zu gestalten. Lange war das die Hoffnung von deutschen Juden im NS - Staat, dass dieses Engagement nicht vergessen wurde- welch ein tragischer Irrtum!

 

 

Walter Trier 1922

Walter Trier wurde besonders bekannt durch seine späteren Arbeiten für die Bücher von Erich Kästner  (Emil und die Detektive etc.)

 

Erich Luedke

Erich Lüdke war einer von mehreren Grafikern, die für Manoli versucht haben, wieder an den Erfolg vor dem 1. WK wieder anzuknüpfen.

 

Fritz Koch-Gotha auf dem Titel der Manoli Post. Der obige Entwurf und 5 weitere hat Manoli als Postkarten herausgebracht.

 

Titel von Julius Ussy Engelhardt aus einer Reihe von insgesamt 7 Entwürfen. Einige davon wurden auch als Anzeigen in der JUGEND veröffentlicht.


 

 

Aschenbecher mit dem Eindruck: Hotel Adlon, Berlin, um 1915

 

Abbildung eines Jungen in Uniform eines Zigarettenboys, der eine Manoli Mütze aufhat mit Beschriftung: M MANOLI. Vor dem Bauch hält er einen beschrifteten Bauchladen, der viele Manoli Sorten enthält. Text darunter: Eugen Rex vom Theater am Nollendorff Platz in seiner neuesten Kabarett-Nummer „Ne dufte Marke!“ als Manoli-Zigarettenboy. Schlagernummer aus der Operette „Der Trocaderofürst“ von H. Feiner und Willi Ortmann

So einen Bauchladen hätte ich gerne in meiner Sammlung!


 

Aschenbecher mit  Glutlöscher Glimmex

 

Ansichtskarte aus Köln: Rechts der Bus mit Manoli Reklame, um 1910

 

Blechschild aus 1929 von Wilhelm Deffke. Größe: 40 x 40 cm

 

Wilhelm Deffke Anzeige in Münchner Illustrierte aus Nr.53/1929